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schnelles Ende

Wäre es doch so einfach eine Episode im Leben zu löschen, wie man einen Weblog beenden kann.

Ich werde mein altes Weblog heute, morgen, die nächsten Tage (mal gucken wann ich mich zu diesem Schritt durchringen kann) löschen oder zumindest mit einem Passwort unzugänglich machen.

Es fällt mir nur so schwer, weil ich dann ja zu den einigen wenigen Menschen, die etwas Interesse an meinem Leben gezeigt haben, doch irgendwie den Kontakt abbreche.

Aber wenn ich es schon nicht schaffe Ordnung in mein reales Leben zu bringen, dann vielleicht virtuell.

Mal gucken, vielleicht schaffe ich es ja auch bald im RL, die Hoffnung stirbt ja angeblich zuletzt. 

1 Kommentar 1.1.07 12:01, kommentieren

Faszinierende Feststellung

Vor diesem Eintrag habe ich ja erst 2 weitere geschrieben.

Faszinierend finde ich die Besucherzahlen.

Letztens habe ich in einem anderen Blog gelesen, nach welchen Kriterien die Autorin die Blogs auswählt, die sie liest und kommentiert. Der Name war ihr schon wichtig überhaupt auf diejenigen aufmerksam zu werden.

Das merke ich jetzt auch. Ich habe jetzt bei diesem Blognamen schon doppelt so viele Besucher am ersten Tag wie sonst an jedem anderen Tag im anderen Blog.

Darf ich mich jetzt darüber freuen?
Ich glaube auf jeden Fall, dass ich es tue und das irritiert mich etwas.
Denn warum ist man erst bei etwas düsteren Gedanken interessant?
Ein anderer Mensch bin ich ja jetzt nicht.

Oder liegt es etwa nur am Feiertag?

Ich würde mich in Zukunft jedenfalls über Kommentare und Gästebucheinträge von euch freuen, denn reine Statistiken machen mich zwar neugierig auf euch Leser, doch ein Feedback von eurer Seite ist in manchen Situationen bestimmt nützlich.

Danke auch an den ersten "anonymen" Kommentator, habe mich sehr über deinen Beitrag gefreut. 

 

3 Kommentare 1.1.07 19:52, kommentieren

Erkenntnis #1

Es tut nur umso mehr weh, wenn man seelischen Schmerz durch äußere Maßnahmen versucht zu stillen.

 

4 Kommentare 2.1.07 22:10, kommentieren

Erkenntnis #2

Menschen können doch sehr unterschiedlich reagieren und oft ganz anders als man es vermutet.

3.1.07 20:34, kommentieren

normal?

An Silvester habe ich eine Freundin verloren, weil ich - das erste Mal in meinem Leben - in eine wirklich erreichbare Person verliebt und mit ihr zusammen bin.

Sie kam damit nicht klar und hat mir aufgrund ihrer, von mir nicht wahrgenommenen, Gefühle die Freundschaft gekündigt.
Genau die gleiche Reaktion erwartete ich eben von einer anderen Freundin.
Sie freute sich aber ehrlich für mich und das hat mich richtig erleichtert.

Es ist schade, dass Freud und Leid so nah beieinander liegen können.

Weil man jemanden anfängt gern zu haben, hat ein anderer einen nicht mehr gern. Und wird gemein. Dazu muss man anscheinend nicht mitten in der Pubertät stecken.

Obwohl ich mich gerade genauso fühle.
Denn dort erlebt man ja wohl normalerweise diese Gefühle das erste Mal.

Aber was ist schon normal?

Ich bestimmt nicht!

3.1.07 20:48, kommentieren

Entscheidungen

Es stehen momentan einfach zu viele Entscheidungen an.

Es gibt Leute die mich egal bei welcher Entscheidung, egal zu was ich mich entschiede unterstützen würden - wenn ich es denn zuließe - andere jedoch, und das sind doch die Meisten, raten mir zur rational besten Entscheidung.

Wenn ich mich doch nicht immer wieder so beeinflussen lassen würde.

Höre ich auf mein Herz, geht es mir zwar momentan schlecht, doch wahrscheinlich auf lange Sicht besser.

Höre ich auf meinen Kopf, wie mindestens schon die letzten drei Jahre, dann geht es mir bestimmt noch länger schlecht.

Was hält mich dann noch davon ab? Mögliche Fehlentscheidung?
Kann eine Entscheidung des Herzens falsch sein?

Und selbst wenn? Bringen mich diese Umwege (wie letztens schön in einem anderen Blog beschrieben) evtl. nur auf neue Wege, die ich sonst gar nicht gesehen hätte, die evtl. sogar besser sind?

Ich hätte so gerne den Mut zu einer endgültigen Entscheidung, doch suche ich grad verzweifelt nach mindestens einer Hintertür.

Ich drehe mich im Kreis, auch jetzt grade wieder.
Und auch eure möglichen Kommentare werde ich wahrscheinlich nur dazu nutzen noch verwirrter zu sein und immer noch nicht klarer zu sehen.

Ich sehe momentan so klar wie durch Milchglas im Nebel.

3 Kommentare 4.1.07 21:08, kommentieren

mutig sein

Und sie machte sich auf die Wahrheit zu sagen.

Zumindest ist dies der Plan.
Ich kann so schlecht Lügen, werde immer dabei ertappt, wenn ich es doch versuche. Mir bleibt also fast nichts anderes übrig.

Aber warum streue ich selbst auch kleine Hinweise aus und hoffe dann, nichts sagen zu müssen.

Dabei wissen sie es doch sicher schon, dass es da eine Frau in meinem Leben geben könnte - dass es sie schon gibt, wohl eher noch nicht - sie ahnen es sicher zumindest.

Aber das bin ich, warum also weiter verstecken?
Wenn mich wer verstehen sollte, dann ja wohl meine Eltern.

3 Kommentare 6.1.07 06:30, kommentieren

feige sein

Ich fühle mich echt mies, ich habe mich nicht getraut.

Ja genau, ich habe seit einer kurzen Zeit meine erste Freundin und bin echt glücklich, von der Tatsache abgesehen, dass es sich hierbei um eine Fernbeziehung handelt.
Es ist echt das erste Mal, dass ich Nähe zulassen kann - soweit ich mich erinnern kann - und mich, wenn ich bei ihr bin, nicht völlig unvollkommen fühle.

Sie tut mir wirklich gut.

Auch deshalb fühle ich mich mies, nicht nur weil ich meinen Eltern nichts sage, sondern auch weil ich damit ja nicht wirklich zu ihr stehe, oder sie zumindest das Gefühl kriegen könnte, dass es so ist.

Und dabei vermisse ich sie doch so sehr!
Und würde am liebsten die ganze Zeit nur von ihr reden.

Wie schön wäre es manchmal normal zu sein. So einfach.

 

3 Kommentare 7.1.07 20:41, kommentieren

Schneckentempo

Ihr habt ja Recht.

Ich muss mich erst selbst wirklich akzeptieren.

10 Jahre oder auch noch etwas länger ist es her, dass ich das erste Mädchen  süß fand, ca. 7 als ich mich das erste Mal unsterblich in eine junge Frau verguckte und ca. ein halbes Jahr, dass ich mich zumindest online in die Szene wage.

Ein echtes Schneckentempo, das mich bestimmt schon so manche Erfahrung gekostet hat und mir ein paar schöne Momente in meinem Leben genommen hat.
Aber ich sollte jetzt nicht der vergeudeten Zeit hinterher trauern, sondern mich wirklich auf das Hier und Jetzt einlassen.

Es braucht Mut, das merke ich, aber ich merke auch, dass zu sich selbst stehen mir wesentlich besser tut, als es anderen Recht machen zu wollen.

Und wenn es noch etwas Zeit braucht bis ich es auch meinen Eltern sagen kann, dann ist das eben so.

Zum Glück versteht meine Freundin das auch, ihr geht es da nicht unbedingt anders (mit ihrer Familie), und ich muss keine Angst haben, dass sie mich drängt ehe es gut für mich ist. 

2 Kommentare 9.1.07 08:28, kommentieren

Grenzen

Übermorgen ist es so weit, wir sehen uns endlich wieder.
Ein Monat kann so lang sein.

Doch habe ich auch etwas Angst.

Denn bei ihr weiten sich meine Grenzen aus.
Werde ich aber auch merken, wenn es genug ist, bevor es zu spät ist?

Warum mache ich mir vorher so viele Gedanken, wenn ich mich doch eigentlich wie ein kleines Kind freue? Warum lasse ich es nicht einfach auf mich zu kommen, ja sie auf mich zu kommen?

Es ist so neu, so verwirrend, so erregend und so ängstigend zugleich.

Und ich gebe mich der Gefahr hin!

10.1.07 20:05, kommentieren