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Aufgeben?

Mein erstes freies Wochenende seit Ewigkeiten. Und wie immer bin ich müde, kann meine freie Zeit nicht richtig genießen, weil ich eigentlich viel zu viel zu lernen hätte und somit nicht so gut drauf, wie ich es gerne wäre.

Außerdem macht es mich traurig zu sehen, dass so viele von uns hier gerade kurz vor dem Aufgeben sind. Meine lieben Blogger-Freunde, gebt nicht auf! Ich versuche es auch!

1 Kommentar 7.11.09 17:02, kommentieren

leer

Irgendwie bin ich leer.

Keine Ahnung was ich schreiben soll, keine Ahnung was ich fühle, keine Ahnung wie es weiter gehen wird, keine Ahnung ... von irgendwas.

Auf jeden Fall schlafe ich in den letzten Nächten total schlecht.
Erst nicht ein, dann nicht durch und wache auch noch früher auf (und das geballt in einer Nacht).

Das sollte sich bald bessern, denn sonst schaffe ich mein Pensum in Schule / Arbeit / Privatleben nicht mehr vor lauter Müdigkeit.

10.11.09 17:03, kommentieren

Perfektionismus

Da ich in den letzten Tagen abends immer nur in die Luft starren und nicht lernen konnte, hatte ich heute so eine große Angst in die Schule zu gehen und keine 1 zu schreiben, dass ich mich habe krank schreiben lassen (und bin nicht zur Prüfung gegangen).

Zu sagen dass ich depressiv bin, macht mir beim Arzt mittlerweile nicht mehr so viel aus, aber heute fande ich das total peinlich.
In meinem Alter Angst vor der Schule und schlechten Noten zu haben (das erste Mal in meinem Leben!) und deshalb zum Arzt zu gehen, fande ich total peinlich.

Zum Glück kann ich dort total ehrlich sein, ohne schief von der Seite angeguckt zu werden. Das tut gut. So sein zu dürfen wie man gerade ist, egal wie schräg das klingt, was man zu sagen hat. Und einen verständnisvollen Kommentar zu bekommen. Und Versuche mir irgendwie zu helfen.

Irgendwie muss ich diesen neu gewonnenen Perfektionismus wieder etwas loswerden.

(Na gut, ich wollte auch früher schon gerne gut sein, habe aber nichts dafür getan und mir war es im Endeffekt auch egal, wenn ich nur Vieren schrieb)

Wenn ich ihn nicht los werde, dann macht mich dieser "Wahn" noch verrückt, fertig und noch depressiver.

13.11.09 19:57, kommentieren

Erwartungen an meinen Psychiater

In den letzten Tagen ging es mir so schlecht, dass ich heute das erste Mal in meinem Leben außerhalb meines regulären Termins beim Psychiater angerufen und nach einem Termin gefragt habe.

Ich durfte auch gleich heute Nachmittag schon hin und ich weiß nicht was ich erwartet habe, aber so gar keine Hilfe irgendwie auch nicht.

Das wäre nicht gut, wenn ich nicht zur Schule gehen würde, wegen "irgendwelcher Gefühle" (ich weiß ), ich müsste mich halt mehr zusammenreißen (auch das weiß ich) und mir einen Therapieplatz suchen (wer hätte das gedacht?). Medikamentös könne er für mich nicht noch mehr tun, sprach es und wollte mich schon wieder nach Hause schicken. Nur gegen meine dann noch erwähnte Schlafstörungen könne er noch etwas tun.

Jetzt nehme ich also morgens mein normales Antidepressivum (ssri) und abends ein anderes (trizyklisches). Ich hoffe, dass ich damit wirklich mal wieder durchschlafen kann, denn die 2 Stunden von heute Nacht waren nicht gerade sehr erholsam.

Und ich hoffe natürlich sehr (wie wohl fast jede Frau), dass ich dadurch jetzt nicht schon wieder so viel zunehme, wie mit meinem anderen Antidepressivum, welches ich im Sommer genommen hatte (tetrazyklisch).

Jetzt muss ich nur noch lernen können, und keine Angst mehr vor Klausuren haben und schon könnte das Leben wieder "gut" sein.

2 Kommentare 16.11.09 19:07, kommentieren

ertappt

Heute in der Schule wurde ich vom Lehrer darauf angesprochen, ob es mir nicht gut ginge, da ich bestimmt 20 Minuten nur vor einem weißen Blatt saß, statt die Übungsaufgaben zu beginnen.

Somit wurde ich heute das erste Mal "ertappt", beim vor mich hin Starren, nichts tun und nicht konzentrieren können.

1 Kommentar 17.11.09 18:01, kommentieren

Gleichgültigkeit

Seitdem ich diese neuen Tabletten nehme, werde ich irgendwie "gleichgültig". Klausuren und das Können oder Nicht-Können von Lernstoff sind mir total egal.

Vom Kopf her weiß ich, dass mir das nicht egal sein sollte, aber das fühle ich momentan nicht. Eher fühle ich gar nichts.

Und das ist sehr seltsam. Wie oft habe ich mir schon gewünscht, nichts zu fühlen, als immer nur Schlechtes zu fühlen. Und jetzt wo dieser Zustand eingetroffen ist, fühle ich mich auch nicht ganz wohl dabei.

Denn so gleichgültig sollte mir mein Leben und alles was dazu gehört dann auch nicht sein. Denke ich ... ach, auch egal!

1 Kommentar 19.11.09 22:13, kommentieren

Unfall

Einen kleinen Unfall gehabt, jetzt ein dickes Knie, nicht mehr ohne Hilfe laufen können, mich fragen wie ich jetzt noch Arbeit und Schule schaffen soll. Die nächsten Klausuren stehen an, es gibt keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall...und alle um mich herum schuften und ich kann nur zusehen und ein bisschen dirigieren.

1 Kommentar 29.11.09 10:53, kommentieren