Archiv

ohne Worte

bin ich momentan.

Keine Ahnung was ich schreiben soll, ist mir doch momentan nichts wirklich wichtig und fühle ich doch immer noch nichts.

Auch Prüfungen stehen mal wieder an und ich lerne nicht dafür.

Alles wie immer .... was also schreiben?

Mein Leben ist nicht erwähnenswert!!!

1 Kommentar 5.1.10 16:50, kommentieren

Prüfungsangst

Ich glaube durch meine momentan zu hohen Erwartungen an mich, habe ich noch mehr Prüfungsangst als sonst.

Schon wieder bin ich nicht zur Schule gegangen weil morgen zwei Klausuren anstehen und damit es nicht so sehr auffällt, dass ich mich dort nicht hintraue, bin ich auch heute schon nicht hingegangen.

Auch wenn ich es heute evtl. noch geschafft hätte, schlägt mir die Angst schon ziemlich auf den Magen und mir tut nicht nur dieser weh, sondern auch der Rücken und der Kopf und die Zähne ... ich sollte wirklich bald einen Therapeuten finden ... vielleicht wird es dann nicht noch schlimmer, oder sogar besser.

Mein Vorsatz für dieses Jahr leistungsmäßig besser zu werden und nicht so oft zu fehlen ist damit dann schon mal gescheitert.

Ich bin gespannt, ob meinen Lehrern die Krankheiten kurz vor den Prüfungen nicht auch langsam seltsam vorkommen. Auch davor habe ich Angst, mich erklären zu müssen, schlecht da zu stehen.

Und außerdem bringt mir das zu Hause bleiben nicht wirklich was (außer vielleicht etwas mehr Zeit), da die Prüfungen nachgeschrieben werden müssen.

2 Kommentare 7.1.10 14:52, kommentieren

neue Hoffnung

Ich habe in zwei Wochen endlich einen Termin zu einem Erstgespräch bekommen und bin schon ganz aufgeregt.

Und gleichzeitig frage ich mich jedoch wieder, ob es mir überhaupt schlecht genug geht, damit ich dahin darf.

Egal wie negativ meine Gedanken und Gefühle in letzter Zeit waren, oder ich zeitweise überhaupt nichts fühlen konnte, und ich immer mehr Angst habe zu versagen ... reicht das? Darf ich damit jemandem den Platz wegnehmen? Aber wenn es nicht "ausreicht" dann wird man mir das wohl sagen, denke ich, oder!?

Ich hasse diese Zweifel! Warum kann ich nicht einfach sagen, dass auch ICH es wert bin, dass sich jemand um mich kümmert ... mir zuhört ... :-(

2 Kommentare 9.1.10 16:57, kommentieren

innerlich ...

... weine ich, äußerlich bin ich gerade wie erstarrt.

Schon wieder 2 Tage krank geschrieben und am liebsten würde ich mich jetzt ins Bett legen und nie wieder aufwachen.

SIE backt mir gerade Waffeln, vielleicht spürt sie dass ich sowas gerade brauche ... im Allgemeinen ist sie viel zu gut für mich!!!

2 Kommentare 11.1.10 19:50, kommentieren

richtige Krankheit

Ich sitze hier gerade in meiner Klasse und starre schon die ganze Zeit vor mich hin.

Und ich wünsche mir gerade nichts sehnlicher, als eine richtige Krankheit zu haben, eine die man sieht, die jeder nachvollziehen kann und mit der man ganz "legitim" zu Hause bleiben kann und "jammern" darf.

Wie kann ich mir sowas wünschen? Sollte ich nicht froh sein, dass ich "eigentlich" gesund bin? Das bisschen "angeschlagene Psyche" ist doch nichts (lt. aller Menschen, denen man mal versucht hat diesen "Zustand" zu erklären)

Gleich gehe ich zum Arzt und hoffe, dass meine Blutuntersuchung mich dazu berechtigt Tabletten nehmen zu müssen ... wie krank ist denn sowas !?!?!?!

4 Kommentare 14.1.10 11:19, kommentieren

heute ist es soweit

Heute habe ich meinen Erstgesprächstermin.

Bei einer (zumindest von der Stimme her) sehr jungen Frau, die sich jünger anhörte als ich es bin.

Ich freue mich, bin aufgeregt, denke dass ich eigentlich gar nichts zu sagen habe, dass ich immer noch nichts zu stande gebracht habe und sie da schon als fertige Psychologin vor mir sitzen wird.

Aber davon sollte ich mich wohl nicht verrückt machen lassen, und außerdem (so sagt man mir zumindest immer) habe ich ja auch schon einiges in meinem Leben geschafft.

 

Gestern war ich nicht so gut drauf, denn eine meiner Lehrerinnen ist gestorben. Sie war zwar schon sehr alt (für eine Lehrerin zumindest) und es ging sehr schnell, doch hat mir das mal wieder gezeigt, wie vergänglich alles ist. Wie schnell es vorbei sein kann.

Vielleicht sollte ich gerade auch deshalb heute mit Hoffnung zu dem Termin gehen, damit sich mein Leben zum Besseren wenden kann und ich die doch eigentlich kurze Zeit des Lebens noch genießen kann.

19.1.10 08:02, kommentieren

erste Nervosität vorbei

Gestern hatte ich, wie gesagt, meinen Erstgesprächtermin.

Die Frau ist noch in der Ausbildung (aber wohl schon fertige Psychologin) und ist "Teil" einer Lehrpraxis.

Die erste Stunde war ganz ok, ich habe viel gegrinst (ganz ungwöhnlich für mich), konnte meine Symptome nicht nennen, wie sich die Depressionen bei mir zeigen, und ich habe das Gefühl, dass ich mich eher lächerlich gemacht habe, als dass ich dort als "krank" gelten könnte.

Es wird für sie bestimmt viel zu schwer einen Antrag für mich zu stellen, da die letzte Therapie ja erst ein Jahr zurück liegt, und ich bestimmt nicht krank genug wirke / bin. Da wird das mit dem argumentieren bestimmt schwer.

Meine nächste Aufgabe (die ich mir selbst gestellt habe) ist also erst einmal, mich zurück zu erinnern, wie es mir in diesen Situationen geht (denn das kann ich schon meist am nächsten Tag nicht mehr), und meine Freundin zu fragen wie ich dann auf sie wirke.
Und natürlich mein Blog nochmal durchzulesen, damit ich mich richtig erinnern kann.

1 Kommentar 20.1.10 09:28, kommentieren

momentane Gefühlslage

Ich könnte gerade einfach nur schreien, heulen, möchte rausrennen ... doch ich bin in dieser Klasse "gefangen".

Ich bin so kribbelig ... nervös.

Wenn ich wenigstens sowas wie Schokolade hätte, dann (so aus Erfahrung) wäre wenigstens die Nervosität nicht ganz so stark.

21.1.10 14:27, kommentieren

zu schwer

Ich bekomme es nicht auf die Reihe mir Gedanken für die Therapiestunde morgen zu machen und wenn doch einmal Gedanken den Weg dort hin finden, sind sie so schnell wieder weg, dass ich sie gar nicht erst aufschreiben kann.

Aber ich habe ja noch ein paar Stunden Zeit (wenn da nicht die ganzen Aufgaben für die Schule wären).

Und schon wieder einmal fühle ich mich total überfordert.

25.1.10 16:53, kommentieren

ich spiele mit dem Gedanken...

... heute mal wieder nicht zu einer Klausur zu gehen.

Diesmal würde das aber sicherlich negativ auffallen.
Gestern noch quietschfidel, und morgen auch wieder, nur heute nicht fit? So blöd können nicht mal meine Lehrer sein.

Ich fühle mich wie eine kleine Mittelstufenschülerin, die sagt, dass sie Bauchweh hat und das Thermometer an die Lampe hält, damit man ihr glaubt.

Nicht wie eine reife Frau, die ich mittlerweile sein sollte.

26.1.10 08:33, kommentieren