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Fragebögen

Ich muss für morgen noch eine langen Fragebogen ausfüllen und finde einfach keinen Anfang.

Dieses "Ding" drückt mich wieder in eine bestimmte Schublade, und auch wenn ich dort nichts "Falsches" ankreuzen kann (denn schließlich ist es ein Persönlichkeitstest und davon hab ich ja nur eine eigene), so fällt es mir total schwer. Wieder einmal macht sich jemand ein Bild von mir anhand von Kreuzchen. Und dann? .... dann hilft mir trotzdem niemand.

Ich bin grade mal wieder total hoffnungslos, dass sich jemals etwas zum Positiven bei mir ändern wird. Sobald ich auch nur an morgen, übermorgen, nächste Woche oder noch weiter denke, dann wird mir ganz seltsam, ich werde total negativ und hoffnungslos und habe keinen Mut mehr und möchte einfach nicht mehr, da es ja sowieso nichts werden kann mit mir und der Zukunft.

1.2.10 11:35, kommentieren

Schonfrist

Heute fällt der Termin aus, da ich das gestern Abend schon wusste, habe ich eine kleine Schonfrist, was den Fragebogen angeht.

2.2.10 12:41, kommentieren

müde

und erschlagen fühle ich mich heute.

Ich will einfach nur noch ins Bett ... wann sind endlich wieder Ferien!?!

2 Kommentare 4.2.10 11:36, kommentieren

endlich überwunden

habe ich meine Abneigung gegen diesen langen Fragebogen und habe ihn gerade eben ausgefüllt (aber auch nur, weil ich ihn nachher abgeben muss).

Ich habe keine Ahnung wie ich mich momentan fühle, habe mal wieder Angst dass ich nicht ernst genug genommen werde in der Therapie (warum sollte man mich auch ernst nehmen, wenn ich es selbst nicht einmal tue?), und keine Ahnung was ich gleich dort sagen soll.

Irgendwie ist es doch nicht ganz so leicht mit einer fast gleichaltrigen Person zu reden, als wenn die Therapeutin um einiges älter wäre. Dadurch nehme ich das Ganze irgenwie nicht ganz so ernst, da es eher was von "Gequatsche" unter Freunden hat. Es ist zwar ganz gut sich gut zu verstehen, aber trotzdem weiß ich nicht genau, ob das was mit uns werden kann ... auf Therapeuten-Patient-Ebene.

Natürlich werde ich ihr und somit ja auch mir eine Chance geben, aber ...

9.2.10 14:43, kommentieren

nicht krank genug

Ich habe ein Problem mit Ihnen. Sie sind / wirken nicht krank genug, als dass ich jetzt schon einen neuen Antrag vor Ablauf der zweijährigen Karenzzeit für Sie stellen könnte.

Das waren gestern die ersten Worte meiner Therapeutin. Und somit wurde genau meine Befürchtung bestätigt, keine Berechtigung zu haben dort hin zu gehen.

Im Laufe der Stunde konnte ich sie allerdings davon "überzeugen", dass ich doch kranker bin, als ich in den ersten Stunden wirkte.

So langsam werden Sie interessant!

Das ist jetzt nicht das was ich hören wollte, erst interessant zu sein, wenn ich von meinen schlechten Tagen erzähle, aber gerade für einen Antrag muss da ja schon etwas sein, was man noch etwas "aufbauschen" kann. Und auch eine meiner früheren Diagnosen sieht sie immer mehr bestätigt. Also passe ich anscheinend doch wieder in eine Schublade (wie ich das hasse!).

3 Kommentare 10.2.10 11:28, kommentieren

nicht reif genug

Das letzte Jahr war sehr turbulent und eigentlich hat es eine positive Wendung genommen. Kleine Schritte, mit Änderung meines gesamten Lebens.

Doch jetzt bin ich wieder ein Jahr älter und meiner Meinung nach noch viel zu weit weg, um mich meinem Alter nach zu fühlen. Ich fühle mich fast 10 Jahre jünger als ich wirklich bin, bin ich doch immer noch nicht "angekommen" da wo man in meinem Alter sein sollte.

Glückwünsche habe ich ein paar bekommen, bin traurig, dass es so viele Menschen gibt, die ich erst drauf hinweisen muss, und gleichzeitig weiß ich, dass ich nicht ans Telefon gehen würde, würde man mir gratulieren wollen.

3 Kommentare 15.2.10 16:40, kommentieren

wer bin ich?

... und was will ich erreichen?

Was will ich auf keinen Fall und bin ich es wert, dass es anders, ja besser wird?

Das beschäftigt mich gerade. Doch weiter komme ich nicht.

Schwierig, ja zu schwierig!

16.2.10 11:59, kommentieren

Lebenswert

  • ein sonniger Tag nach mehreren Wochen voller Schnee
  • die "Fraggles" gefunden haben und eine Folge ansehen

nicht lang, aber ein Anfang, denke ich!

2 Kommentare 16.2.10 12:55, kommentieren

wohlig

Ich fühle mich heute das erste Mal seit, ..., ja seit wann?, ... richtig gut!

Erst war ich beim Arzt (die Untersuchungen gehen weiter), dann beim Friseur und auswärts frühstücken.
Und hinterher nach Hause gelaufen, da kein Bus fuhr.

Ich hasse es normalerweise zum Friseur zu gehen, aber heute war es halbwegs ok, da ich ganz alleine dort war und die Friseurin nicht unnötig viel geredet (oder mir gar ein Gespräch aufgezwungen) hat.

Und ich esse nicht gerne allein auswärts, aber heute hat es Spaß gemacht dort zu sitzen Kaffee zu trinken und zu frühstücken.

Wahrscheinlich hat die frische Luft dann ihr übriges getan, dass es mir mal richtig gut geht.

:-)

 

17.2.10 12:05, kommentieren

Besuch

Ab heute Abend bis Sonntag habe ich Besuch.

Als ich eingeladen habe, habe ich mich noch gefreut, doch jetzt ist es wie immer. Sobald jemand zusagt, will ich dass dieser / diese lieber weg bleibt, ich mich nicht drauf einlassen muss und ich hätte lieber meine Ruhe.

Ich finde Besuch einfach nur Stress pur. Ich kann dann nicht so sein wie ich will (oder bin), alles muss perfekt sein, am besten soll gar nicht sowas wie Langeweile aufkommen und wir uns alle "lieb haben" und eine super Zeit haben. Eine blöde Einstellung und sowieso nicht alles im Voraus zu planen, aber trotzdem habe ich diesen Anspruch an mich.

Dann also bis frühestens Sonntag, ihr Lieben!

 

2 Kommentare 19.2.10 12:32, kommentieren