Psychiatrie

Die Frau, die fast meine neue Therapeutin geworden wäre (ich hätte es mir bei ihr sehr gut vorstellen können), hat mir sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass es für mich eigentlich nur eine sinnvolle Art gibt mich meiner Krankheit zu stellen.

Ein stationäre Therapie!

So habe ich diese Woche tatsächlich in 2 Kliniken angerufen.
Bei einer stehe ich auf der Warteliste, bei der anderen muss ich dafür nächste Woche nochmals anrufen.

Jeweils Kliniken mit reinen Depressionsstationen.

Ich habe Angst und bin gleichzeitig freudig erwartend gespannt.

Ich muss mich dem Fakt stellen, dass ich wohl nie ganz gesund werde (nach 11 Jahren mit Depressionen wohl auch unvorstellbar) und dass ich lernen muss damit umzugehen.

Irgendwie erleichtert mich diese Sicht gerade.

Und vor allem dass mir mal jemand klipp und klar gesagt hat "Sie sind sehr krank" hat mich irgendwie etwas "wachgerüttelt". Es ist erleichternd das zu hören und gleichzeitig verstörend. Erleichternd, da ich somit nicht nur einfach "faul und heuchlerisch" bin (wie ich immer denke wenn es mir mal 1 Stunde lang gut geht) und verstörend, dass ich krank sein soll. Ja tatsächlich etwas habe, das man behandeln sollte.

3.3.13 15:28

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


el commandante / Website (3.3.13 15:43)
seit ich 20 war, jetzt bin ich 47, war und bin ich bipolar. ja das sind schwere erkrankungen. depressiv und manisch-depressiv..
stationär? das sind wirklich profis - die dir gut helfen werden. man muß es nur zulassen. alles gute.

gruß

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